Zu Besuch bei Rainer Sauer: Das Arbeitszimmer mit dem A-U-T-O-B-A-H-N 4-KLANG Studio im September 2011 (Teil 1 von 2 Teilen)

Von Peter Schupp (Text) und Tom Behrend (Fotos) © Elektromusik.org 2011

Am Wochenende konnten wir Rainer Sauer in seinem 4-Klang Studio am Jenaer Saalbahnhof besuchen. Erst einmal hieß es warten im Garten bei kühlen Getränken, denn Herr Sauer kam erst am späten Nachmittag
aus Nürnberg von der Noris Force Con III zurück, die er zusammen mit seiner Tochter besucht hatte; der Autobahn-Verkehr auf der A9 war daran schuld, sagte Sauer, und man hätte besser mit der Bahn fahren sollen. Der bekennende Star Wars Fan erzählte kurz, was er auf der NFC erlebt hatte und öffnete uns dann sein Arbeitszimmer, in dem seit einiger Zeit die Musik des A-U-T-O-B-A-H-N Projektes entsteht und in dem er verschiedene seiner A-U-T-O-B-A-H-N-Gerätschaften aufgebaut hat.

Stilecht sollte es zugehen und deshalb zog er extra für die Fotos, die Tom Behrend aufnehmen durfte, sein "Kraftwerk-Outfit" an, das er seit 1986 gelegentlich bei Auftritten trägt. Dabei verriet er uns noch, dass er sich schon 1979 eine Jacke mit eingebautem roten LED-Lauflicht über der linken Brustseite gebastelt hatte, die ihm aber leider 1983 nach einem Auftritt abhanden kam. Das Hemd und die Krawatte sind aber noch sein "echtes" Outfit von 1986.

Hier und jetzt kann man erstmals exklusiv Fotos von Rainer Sauers Arbeitszimmer mit einen Teil der A-U-T-O-B-A-H-N Klangerzeuger sehen, darunter einem den "Twin Towers" (= zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Foto klicken; dann rechter Mausklick und "Grafik anzeigen" wählen!)

Ebenfalls in Sauers etwa 6 x 4 Meter großem Arbeitszimmer ist ein Teil seines Tonarchivs und seiner Bücher untergebracht, außerdem sein Zeitschriften-Archiv. Darunter sind ganze Jahrgänge der Funkschau-Zeitschrift (Sauer hat ja bekanntlich zwischen 1980 und 1983 journalistisch für das "Synthesizer Magazin" gearbeitet, bevor er zum Hessischen Rundfunk wechselte), des Magazins Keyboards und von Riebes Fachblatt Musik Magazin. Am interessantesten war für uns aber das "Sounds vom Synthesizer"-Archiv mit allen Sendeplänen und -abläufen der Jahre 1984 und 1985.

Hier, in diesem Bericht, haben wir vor allem den vorderen Bereich des Arbeitszimmers dokumentiert, der andere Bereich folgt im zweiten Teil unseres Berichtes. In diesem hinteren Bereich befindet sich Sauers Schreibtisch, zwei Großrechner mit den Aufnahmemedien und an der Wand hängen u. a. zwei goldene Schallplatten und eine Fotocollage, die es wert ist, genauer betrachtet zu werden. Deshalb haben wir sie hier schon einmal mit eingebaut.

Das Arbeitszimmer hat übrigens einen direkten "Draht" zu Sauers Jenafarm-Studios am Saalbahnhof (Foto rechts), in denen u. a. "Radio Jena" seine Sendungen produziert. So ist ihm eine optimale Verbindung zwischen konfortablem Wohnen und professionellem Arbeiten gelungen. Ideal hierfür war, wie Rainer uns erzählte, dass die Deutsche Bahn AG vor eingen Jahren den traditionsreichen früherem Hauptbahnhof Jenas verkaufen musste und sich die Wohn- und Arbeitsbereiche für ihn und seine Familie nun auf zwei Grundstücke aufteilen, die direkt am Saalbahnhof liegen; nähere Informationen zum Saalbahnhof findet man HIER.

Wir möchten Rainer Sauer an dieser Stelle für seine Großzügigkeit und sein Entgegenkommen danken, uns das alles ansehen zu dürfen und die Fotos machen zu können. Die Fortsetzung unseres Berichtes folgt im Oktober mit dem zweiten und letztem Teil.

Hinweis vom A-U-T-O-B-A-H-N 4-KLANG BLOG Webteam:
Dieser Artikel wurde gegenüber seiner ursprünglichen Fassung des 19.09.2011 durch die Autoren textlich überarbeitet; Fotos sind davon nicht betroffen!

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